Irgendwann wurde mir klar, dass zum Aus-/Einbau, aber wahrscheinlich auch zur Manipulation des Motors meines Steyr 288 eine Hebevorrichtung (welcher Art auch immer) unabdingbar ist. Nach diversen Überlegungen, einen Motorheber, Motorkran o.ä. anzuschaffen, habe ich mich dann vorallem aus Platzgründen dazu entschlossen, eine Art Laufkran in meiner Garage zu installieren.
Dazu habe ich an den beiden Längswänden zwei 10/10er-Staffeln so weit oben wie möglich montiert. Zwischen diesen liegen zwei (2) Querträger/Formrohre (50x50x4) unterlegt mit einer 10mm starken Stahlplatte, damit sich der Druck später auf eine größere Auflagefläche verteilt.
Zwischen den beiden Querträgern kommt ein 2m langer Längsträger - ebenfalls ein Formrohr (50x50x4) auf zwei (2) Schwerlastrollen (belastbar mit je 600kg). Durch die Rollen, kann der Längsträger mit oder ohne Last leicht quer zur Garage bewegt werden. Die Montagebügeln für die Schwerlastrollen wurden von einem befreundeten Schweißprofi gefertigt.
Auf dem Längsträger wurde wieder mit zwei (2) Schwerlastrollen die Seilwinde/Hebezug montiert. Ich habe mich für eine Winde mit 400kg (800kg mit Umlenkrolle) entschieden. Eine höhere Last als 500kg würde ich zumindest bei den von mir verwendeten Trägern nicht empfehlen. Der Einsatz der Umlenkrolle kann aber trotzdem sinnvoll sein, da sich damit die Hebegeschwindigkeit natürlich halbiert, was vorallem beim Anfahren einen deutlich geringeren Ruck verursacht.
Ein erster Versuch den noch verbauten Motor samt Motorrahmen, Vorderachsblock und Vorderachse zu heben, verlief problemlos - die Querträger biegen sich zwar bei Belastung etwas durch, die Konstruktion scheint aber stabil genug, das komplette Gewicht sicher zu tragen.
Die auf den Bildern zu sehende Motoraufhängung wird hier näher beschrieben.


