(m)ich

Michael RauschWer bin ich?

Ich möchte mich an dieser Stelle ein bisschen vorstellen, damit die Besucher dieser Seiten, einen kleinen Einblick erhalten, mit wem sie sich da "einlassen"!

Geboren wurde ich vor einer kleinen Ewigkeit (1968) in Wien. Meinen Vater zog es aber schon bald wieder auf's Land zurück, wo er selbst seine Kindheit verbrachte und so sind dann auch mein Bruder und ich zur Hälfte im niederösterreichischen Weinviertel aufgewachsen. Schon sehr früh war für mich klar, dass ich "irgendwas" mit Technik machen wollte - vor mir war nichts sicher: es wurde alles zerlegt (manchmal auch wieder zusammen gebaut) und jedem technischen Geheimnis musste auf den Grund gegangen werden. Vorallem die in meiner Kindheit und Jugend täglich neuen Errungenschaften der Elektronik (Computer gab es ja eigentlich noch nicht wirklich) hatten es mir angetan. Die HTL für Elektronik und Nachrichtentechnik in der Schellinggasse in Wien war daher naheliegend.

Im ersten Jahrgang hatten wir 13 Wochenstunden Werkstättenunterricht - hauptsächlich mechanische Grundausbildung. Auch der berühmte "U-Stahl" stand am Programm! Vielleicht hat jemand schon mal gehört, wie "oarg" diese "Feilerei" (vorallem für Nicht-Maschinenbauer) ist. Für mich war's grandios - zweimal die Woche Werkstätte - und dort konnte man sich dreckig machen, ohne dass sich sofort wer aufregt!

Natürlich hat sich der Fokus im Laufe der Ausbildung dann immer mehr Richtung Elektronik verschoben. Der Mechanik bin ich aber immer treu geblieben. Schon lange vor dem eigenen Auto habe ich am Fahrzeug meiner Eltern rumgebastelt. Irgendwie war das damals so: ich war der "Techniker" in der Familie - wer irgendwas zu reparieren hatte - egal ob da Strom durchfloss oder der löchrige Auspuff oder nur ein Nagel in die Wand musste - ist zu mir gekommen. Mit Schmunzeln erinnere ich mich an meine Mutter, die, als ich 16 oder 17 Jahre alt war, einen Anfall bekam, weil in unserem Keller ca. 25 defekte Fernseher und mindestens ebenso viele Radios rumstanden. Und man glaubt es kaum: den Begriff "Ersatzteillager" wollte sie nicht hören! Völlig "ausg'flippt" ist sie dann endgültig, als ein befreundeter Radiologe meinte, er schenkt mir seine komplette radiologische Ausstattung, weil er kauft sich "eh" eine neue!

Nach der Matura habe ich in der HTL als Assistent zu arbeiten begonnen und gleichzeitig an der TU-Wien ein Studium begonnen. Aus dem Studium wurde aber nix, da ich einfach nicht genug Zeit hatte, neben den vielen anderen Tätigkeiten! Besonders die damals aufkommenden PCs beschäftigten mich stark. Ich war in dieser "Pionierzeit" bei verschiedenen kleineren Unternehmen als IT-Administrator angestellt und habe dort die Computernetze aufgebaut. Auch den Schritt in die Selbstständigkeit habe ich gewagt und Rechtsanwälten, Steuerberatern und Ärzten dieses neumodische "Teuflszeugs" näher gebracht.

So um die Jahrtausendwende wurden mir die 80-Stundenwochen dann langsam zu viel - guter Verdienst, aber wenig/keine Freizeit. Wenn man keine Zeit hat, das sauer verdiente Geld auch auszugeben, dann stimmt was nicht! Eher zufällig habe ich meine damals kürzlich nach Ottakring übersiedelte Schule besucht - und wurde dort eigentlich noch am selben Tag "verhaftet" und zum Lehrer gemacht ("Dich kennen wir", "Du kannst das", "Du bist jetzt wieder Lehrer").

Für diejenigen, die jetzt die Nase rümpfen, von wegen Schule, Lehrer und so: neben meiner unterrichtenden Tätigkeit, muss(te) ich alle meine Unterrichte vorbereiten und nebenbei ein vierjähriges pädagogisches Studium absolvieren. Tja, man glaubt es kaum, wie die Zeit vergeht! Im November 2017 hatte ich mein 25-jähriges Dienstjubiläum!

Was ist mir so alles bis jetzt "passiert" - ein Auszug:

  • Ingenieur für Elektronik und Nachrichtentechnik
  • Ingenieur für Technische Informatik
  • Alle Führerscheine inkl. LKW, Gabelstapler, Laufkräne
  • Brandschutzbeauftragter, Sicherheitsvertrauensperson
  • Jagdaufseher

 

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