Nachdem nun die Armaturenstütze bereits am Styr 288 aufgebaut ist, hab ich als nächsten Schritt die Zeiger-Instrumente - also das Traktormeter, Öldruckanzeige und Fernthermometer integriert. Alle Instrumente werden mit dem Motor verbunden - die Führung der Zuleitungen ist durchaus mit einigen Herausforderungen verbunden.
Das Traktormeter habe ich bereits nach dem Ausbau bei der Firma Deimel KFZ überholen lassen. Dabei wurde es auch wieder auf Null (0) Betriebsstunden zurückgestellt, da es vor dem Ausbau sowieso schon seit unbestimmter Zeit nicht mehr korrekt funktioniert hat.
Den Öldruckmesser und das Fernthermometer habe ich neu bzw. generalüberholt erworben. Besonders beim Thermometer war dies wichtig, da dieses nicht mehr original war und daher schon vom Aussehen her nicht passte.
Die Instrumente selbst in den Armaturenträger einzufügen stellt jetzt keine große Schwierigkeit dar. Natürlich wurden alle Dichtungsgummi gegen neue ersetzt. Bei Festklemmen ist darauf zu achten, dass die Skalierung gerade steht.
Die neue Traktormeterwelle habe ich zunächst bei Deimel KFZ erworben und zwischen Traktormeter und Winkeltrieb verbaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Welle, egal wie man sie führt, sich immer stark ausbeult - also vom Traktor wegsteht. Dies ist darauf zurück zu führen, dass die Welle schlicht zu lang ist. Selbst wenn man in ein Original-Ersatzteil von Steyr investiert, ist die Traktormeterwelle nun 1.700mm lang. Ursprünglich war allerdings eine Welle mit 1.600mm vorgesehen - somit also 10cm kürzer. Auch wenn es verwundert: diese 10cm sind für eine ordentliche Verlegung einfach zuviel. Die erwähnte Ausbuchtung führt dazu, dass die Welle entweder deutlich vom Traktor absteht und man damit Gefahr läuft, irgendwo hängen zu bleiben, oder dass sie an Motorteilen ansteht, die im laufenden Betrieb doch sehr warm werden können.
Ich habe mich daher dazu entschlossen, eine passende Traktormeterwelle bei der Firma SALUS GmbH für ca. € 65.-- anfertigen zu lassen. Diese passt nun exakt und steht nirgends ab oder an!
Die Verbindung vom Fernthermometer zum Wasserablauf wird zum größten Teil entlang der Öldruckleitung geführt. Laut Ersatzteileverzeichnis werden diese nur an einer einzigen Stelle - etwa auf der Höhe des Tanks - miteinander verbunden. Dazu war am ursprünglich verbauten Thermometer ein kurzes Schlauchstück aufgebracht und dann beide Leitungen mit einem metallenen Kabelbinder verbunden. Da mein neues Fernthermometer am einen Ende der Leitung mit dem Fühler und am anderen Ende fix mit der Anzeigeeinheit verbunden ist - also kein passender Schlauch übergeschoben werden kann - habe ich ein flexiblen Schlauch zur nachträglichen Montage (längsgeschlitzt) verwendet. Auch scheint es durchaus klug, die Führung nicht nur an einer Stelle, sondern an mehreren vorzusehen, insbesonders auch, weil meine Zuleitung deutlich länger ist, als eigentlich notwendig und hinter der Armaturentafel aufgerollt verstaut werden muss.
Die Leitung zum Öldruckmesser muss nur noch mit der Öldruckleitung verschraubt werden.
Zwischen Öldruckmesser und Fernthermometer sitzt der Glühüberwacher - also die kleine Einheit mit der Glühspule zur Kontrolle des Vorglühens. Diese habe ich ebenfalls bereits verbaut, um hier möglichen Platzproblemen entgegenzuwirken.









