Der originale Kraftstoffhahn des Steyr 288 hatte vor Beginn der Restaurierung ein Dichtigkeitsproblem und wurde von mir damals interemistisch durch einen Nachbau ersetzt. Dieser sieht allerdings doch deutlich anderes aus, als der Oirignalhahn - dieser muss also aufgearbeitet werden.
Zunächst habe ich den Kraftstoffhahn komplett zerlegt - die Dichtung des eigentlichen Absperrstücks ist quasi ein kurzes Schlauchstück, welches völlig verhärtet war. Trotz intensiver Suche, habe ich keinen passenden Schlauch gefunden - der von den Abmessungen nächst gelegenen hatte einen zu großen Außendurchmesser und konnte nicht verwendet werden. Ich habe daher passende Dichtringe erworben und davon vier (4) Stück statt dem Schlauchstück verwendet. Schiebt man die Kegelwelle mit den aufschobenen Dichtringen in das Gehäuse ein, tendieren die Dichtringe dazu nach oben zu wandern - bleiben also nicht am Kegel anliegen. Mit einer passenden Hülse habe ich die Dichtringe nach unten geschoben.
Wie auf den Fotos ersichtlich, ist an einer Seite des Gehäuses ein Reduzierstück verschraubt. Hier war ebenfalls ein Kunststoff-Dichtring verbaut - dieser war allerdings gerissen. Dies verwundert aber nicht, da die Kanten von Gehäuse bzw. Reduzierstück beim Zusammenschrauben immer zwangsläufig in den Dichtring drücken. Ich glaube daher nicht, dass hier ein Dichtring verbaut gehört - wenn dann muss/sollte es ein Kupferdichtring sein. Bei meinem Kraftstoffhahn wird das Reduzierstück mit flüssiger Dichtung (Liqui Moly 3808) am Gewinde abgedichtet.
Die Einzelteile habe ich vor dem Zusammenbau ordentlich gereingt, Gewinde nachgeschnitten und die Oberflächen lackiert.












